Border Cave

Auf den Spuren der Ahnen

Nur eine halbe Stunde Fahrt von Tembe aus, liegt Border Cave - dort liegen einige der frühesten Spuren unserer ältesten Vorfahren. Überreste, die mehr als 150 000 Jahre alt sind und von denen man glaubt, sie seien die ältesten Beweise für den Homo sapiens sapiens - anatomisch moderner Mensch.

Dieser Ort, hoch in den Lebombo Bergen gelegen, nahe der westlichen Grenze von Südafrika zu Swaziland, wurde zum ersten Mal 1934 ausgegraben. Allerdings wurde es erst kürzlich zu einem archäologischen Schätze-Haus gemacht.

1940 dachte ein Bewohner der Region, dass der sandige Überrest im Keller Guano war und es wäre wohl hilfreich es als Düngemittel zu gebrauchen. Er grub ein Loch, in welchem er eine Anzahl von menschlichen Schädel- und Schenkelknochen fand. Dieser sandte man darauf zu Professor Raymond Dart, der bekannte Paläontologe der Wits University, der die Antiquität der Knochen feststellte. Anschließende Funde brachten unglaubliche Schätze hervor.

Die letzte Erforschung machte der südafrikanische Archäologe Peter Beaumont. Er fand, nicht tief begraben, ein fast komplettes Skelett eines vier- oder sechsmonatigen alten Kindes.

Unsere prägenden Jahre

Die Reste der letzten fünf Individuen der Gattung Homo sapiens sapiens wurden auch gefunden. Ihre Datierung und Erforschung führte Archäologen wie auch Beaumont zu dem Schluss, dass prägende Prozesse in der physikalischen und kulturellen Evolution des modernen Menschen in der Savanne von Afrika südlich des Äquators stattgefunden haben müssen. In Border Cave wurden nun mehr als 69 000 Steinzeit Werkzeuge und Überreste von ca. 43 Säugetieren gefunden, darunter auch die von Elefanten und von drei anderen Tieren, die jedoch schon ausgestorben sind.

Abschließend kann man sagen, dass alle Beweise zeigen, dass der moderne Mensch in Südafrika entstanden ist. Seien Nachfahren siedelten dann in den Norden nach Europa und Asien über, wo sich dann in Europa der Neanderthaler entwickelte.